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STALKER 2 - Heart Of Chornobyl

S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl
Firmen
GSC Game World
Genres
Shooter, Role-playing (RPG), Adventure

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Es geht wieder aufwärts, denn der Weg führte mich nach Rostok, wo nicht nur die Welt noch - so weit es geht - in Ordnung ist, sondern auch ein Ausrüstungsschrauber am Start ist, der fähig genug für das gute Zeug ist. Und tatsächlich würde ich dem nur zu gern meine SEVA-Suit anvertrauen, die um ganze zwei Artefakt-Slots (plus Bleiverkleidung) erweitert werden kann. Aber leider gibt der Etat absolut nicht her, mal eben 20.000-30.000 Coupons auszugeben. Erschwerend hinzu kommt ja, dass je stärker modifiziert das Teil ist, desto teurer seine Reparatur ausfällt - was wiederum in gewissem Ausmaß auch davon abhängt, wie gut einen der jeweilige Waffenmeister leiden kann.

Also laufe ich weiterhin in meiner auf 40 Prozent abgerissenen Mittelklasse-Rüstung rum, denn das Artefakt-Setup lässt leider keinen Umstieg ohne weiteres zu.

Was nun folgt, ist ein Besuch bei "Narbe", um endlich den bzw. die Emitter loszuwerden. Wie es sich so ergeben hat, fand sich bei der Mission in der Sphäre, die ich vor meinem Besuch in Rostok angegangen war, ein zweiter Emitter - und eigentlich sollte sich damit das Problem der durchgedrehten Monolith-Heinis geklärt haben. Jedenfalls in näherer Umgebung.

Tatsächlich laufen einem die Typen aber nach wie vor bei jeder Gelegenheit vor die Flinte, und sie gestalten sich als äußerst zähe und nervige Gegner. Aber vielleicht ist es auch an der Zeit, Dämlacks AK, mit der man an die zehn Kopfschüsse braucht, bis die dicken Monolither umfallen, gegen was Angemesseneres zu tauschen - andererseits ist die AK-Ammo und die für die Viper die am häufigsten von Leichen ausgespuckte, und so eklatant im Schaden unterscheiden sich die (bisher verfügbaren) Knarren nicht mal.

Was ich jedenfalls mal into consideration ziehen sollte, ist das Tragen einer Schrotflinte, um mit dem Mutantengezücht besser zurecht zu kommen. Wenn irgendwo mehr als ein Blutsauger unterwegs ist, verzichte ich der lieben Ökonomie wegen mittlerweile lieber auf den Kampf und nehme die Beine in die Hand - denn die Viecher fressen Kugeln wie nichts und lassen am Ende (bestenfalls) ein Mutantenteil für den Verkauf übrig.
Hat man hingegen eine Shotgun, könnte sich das einfacher gestalten, mit drei, vier Schrotladungen to the face kommt auch kein Blutsauger gut zurecht.
 

Pascal

Ich mag Trophys
Geld dürfte irgendwann kein Thema mehr sein eigentlich. Hatte am Ende eine knappe Million auf dem Konto weil ich angefangen hatte alles nur noch zu verkaufen und nichts mehr in die Kiste zu tun.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Sportlich. Aktuell dümpel ich bei 60.000 Coupons rum, plus-minus 10k, die schnell für Reparaturen draufgehen.

Und ehrlich gesagt mache ich von dem Handelssystem so wenig Gebrauch wie möglich. In Shadow of Chornobyl kann man das geflissentlich ignorieren, aber jenes Spiel ist auch ganz anders gepact und nach dreißig Stunden vorbei.

Hier hingegen nimmt man den Job, Mutanten zu erlegen, für ein Kopfgeld von 5.000 an, und wenn man dann nach längerem Ausflug in die Prärie zurück beim Questgeber ist und seine Belohnung einstreicht - kann man die Kohlen auch direkt wieder zum Händler schaffen, um die Ausrüstung aufzufrischen.
Für Hauptquests gibt's zwar in der Regel mehr Coupons, aber das komplette, sehr openworldig gehaltene Spieldesign ist halt viel zu random, als dass diese Form des Wirtschaftens nachhaltig wäre. Soll heißen, dass man aus verschiedenen Gründen mal eine Reise von einem oder zwei Kilometern antritt - was sehr weit ist -, die gar nicht zur Hauptquest gehört - und auf diesem Umweg kann einem weiß-gott-was passieren.

Und was den Verkauf angeht: Erstens hindert einen das Spiel aktiv am Hamstern mit dem sehr simplen, aber wirkungsvollen Inventarsystem, das übrigens gegenüber SoC, wo man bei leerer Ausdauer nicht mehr von der Stelle kommt, entschärft wurde. Und als der alte Prepper, der ich bin, muss ich natürlich permanent 20 Medkits und zehn Flaschen Wodka und von jeder Mahlzeit acht dabei haben.
Zweitens verschwindet verkauftes Zeugs nicht, sondern verbleibt im Inventar des Händlers, und aus Schönspielgründen mag ich nicht, wenn deren Marktstand dann irgendwann vor kaputtem Müll nur so überquillt. Ich find schon die Sache mit den drölf PDAs, die man überall in der Welt sammeln kann und die nur in allerseltensten Fällen relevant sind, doof gelöst, denn vernichten kann man die nicht, und wenn man die (für ein paar Kröten) verkauft, tritt wieder voriger Punkt ein.

Aber du hast dich ja anscheinend sehr intensiv mit dem Spiel befasst. Ist vielleicht ein bisschen wie meine persönliche "Gothic-Situation", wo ich im Spätspiel aus Langeweile (und mit ausgereiftem Gottkomplex) ins feindlich gesinnte Alte Lager teleportiert bin, um dort alle Magier und Wachen abzuschlachten und sämtliche Truhen auszuräumen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Pascal

Ich mag Trophys
Die Händler waren mir ziemlich egal was sie im Verkauf hatten. Ich habe nie etwas kaufen müssen weil es alles zu finden gab in der Welt. Und wenn es Mal wirklich Munition Knappheit gab, habe ich die Waffe gewechselt. Habe wirklich viele Waffen gespielt aber am meisten die Texaner. Und für die gab es immer Munition. Medikits und essen hatte fast jetzt NPC dabei. Da habe ich immer aus ihrem Inventar direkt rausgefuttert und mich geheilt. Hatte maximal 5 Stück dabei von allem
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Hossa. Crash to Desktop. Der Zweite in über 100 Stunden. Da die Steamforen voll von Meldungen über ständige Spielabstürze bei RDNA-3- und 4-Karten und dadurch quasi Unspielbarkeit sind, werde ich etwas paranoid, wenn das Spiel mal einen Schluckauf hat. Jedenfalls hoffe ich, dass es dabei bleibt. Braver Verbraucher der ich bin, hab ich natürlich direkt einen Bericht an, äh, Epic gesendet. Da wird jetzt einer in Kalifornien aus seinem Mittagsschlaf gerissen und beginnt alsdann hektisch, Code zu tippen, um schnellstmöglich den Bugfix für mich auszuliefern.

Zeitpunkt des Crashes war übrigens eine Cutscene, und zwar im (ehemaligen) Wildgebiet nahe dem Rostoker Lager, wo man auf Narbe trifft und endlich die Emitter loswird, die einem das Inventar belastet haben. Alles Folgende ... tja ...

Die Händler waren mir ziemlich egal was sie im Verkauf hatten. Ich habe nie etwas kaufen müssen weil es alles zu finden gab in der Welt. Und wenn es Mal wirklich Munition Knappheit gab, habe ich die Waffe gewechselt. Habe wirklich viele Waffen gespielt aber am meisten die Texaner. Und für die gab es immer Munition. Medikits und essen hatte fast jetzt NPC dabei. Da habe ich immer aus ihrem Inventar direkt rausgefuttert und mich geheilt. Hatte maximal 5 Stück dabei von allem

Ja, du bist anscheinend pragmatischer unterwegs, was deinen "Zockhabitus" angeht. Und das ist eigentlich auch gut, weil man auf die Art fluffiger durchs Spiel kommt. Wie gesagt, es gibt die Leute, die die Regeln des Spiels ausreizen und halt allen noch so schrottigen Loot zum Händler schleppen - also nicht nur in diesem Spiel; man denke mal an ARPGs bzw. "Totklickspiele". Und dann gibt's diejenigen (wie mich), bei denen die Immersion im Vordergrund steht und die auch ein wenig 'roleplayen', einfach weil es Spaß macht, sich in der Spielwelt aufzuhalten.
Das soll nicht heißen, dass es eine strikte Abtrennung gibt - am Ende sind die Grenzen fließend und man ordnet sich entlang eines Spektrums ein.

Na ja, und offen gestanden bin ich auch zu faul, allen Loot zusammenzuraffen, weil man auf die Art permanent überladen ist, was den Einsatz von Energydrinks nötig macht, was wiederum Hunger auslöst.

Und ja, ich könnte das Inventar wahrscheinlich um locker zehn Kilo verschlanken, wenn ich von allem weniger mitnähme. Aber manchmal gerät man halt in Gefechte, wo man tatsächlich Medkits wie nichts inhaliert und nicht mal eben fleddern gehen kann. Aber insgesamt schleppe ich schon deutlich zu viel Zeugs rum.

Übrigens befasse ich mich witzigerweise gar nicht so sehr mit den 'Stashes'. Wenn mal einer entlang des Weges liegt, wird der nach Möglichkeit mitgenommen, aber ich hab nach wahrscheinlich hunderten Leichenplünderungen mittlerweile die halbe Karte mit violetten Icons übersät, die potentiell wertvollen Kram ausspucken.
 

Pascal

Ich mag Trophys
Ja in einigen Stashes gibt es gute Waffen oder Waffen Mods. Das macht dann schon Spaß die Waffen bis zum Anschlag zu motzen und dann mit denen durch die Welt zu stapfen. Und es gibt ja auch Möglichkeiten das Gewicht zu erhöhen mit Artefakten wie zb den Trichter oder der Weinflasche. Da kommt man auf 160kilo
 
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