StephanKo
Kaffeefahrtpendler
Genre: Survival-Horror
System: alle gängigen
Preis: ca. 25 Euro
Da ja gerade die Pre GTA VI angelaufen ist, in der scheinbar jeder Hersteller seine Spiele bis spätestens November platziert haben muss, möchte ich dieses - vermutlich sonst etwas unter gehende - Survival-Horror Spiel mal ein wenig vorstellen
Silver Pines ist genauer gesagt ein Metrovida ähnliches Spiel, in dem ihr als Detektiv einen berühmten Musiker suchen müsst. Wie und warum, das bleibt zunächst unklar. Euch verschlägt es hierzu in eine fiktive amerikanische Kleinstadt, welche ihr von der Seitenansicht aus erkundet und hierbei einigen Rätseln dieser von einer bald aufkommenden Sturmflut bedrohten Stadt nachkommen müsst.
Zwar erinnert nicht unbedingt die Perspektive an Genregrößen wie Resident Evil, aber man merkt das Vorbild dennoch deutlich. Begrenztes Inventar? Aber natürlich. Schreibmaschinen zum speichern wofür man erstmal Typenbänder braucht? Hier sind es Telefonzellen und Geld.
Punkten kann das Spiel vor allem durch seine Atmosphäre. Silver Pines ist eine typisch amerikanische Kleinstadt, die man sich so gern vorstellen kann. Alles wirkt recht düster, man merkt recht schnell, das in diesem Ort einiges passiert ist. Fans von Twin Peaks dürften hier auf ihre Kosten kommen.
Die dargestellte Welt öffnet sich erst nach und nach, so das man prinzipiell erstmal einen Stadtteil nach dem anderen abarbeiten kann, ein wenig Backlog aufgrund neuer Waffen etc. ist aber dennoch gegeben, zumal es manchmal auch Gegenstände benötigt um gewisse Funktionen wie das Schwimmen überhaupt nutzen zu können. Neben dem Inventarplatzmangel gilt es auch hier, die Gegend gut zu erkunden um Munition oder Heilmittel zu kaufen. Die gibts zwar auch in den zig aufgestellten "Snackautomaten", aber das kostet dann auch recht gut Geld; gerade auf dem Standardschwierigkeitsgrad sollte man hier schon recht gut hauswirtschaften; insgesamt gibts aber vier Schwierigkeitsgrade, so das jeder diese Herausforderung wie er möchte einstellen kann.
Auch wenn das Spiel größtenteils klassischer Machart ist, so hat es dennoch einige Komfortoptionen, die man sich bei ähnlichen Titel wünschen würde. Die Kamera beispielsweise, mit der man fast jederzeit ein Photo schießen kann. Das dient aber hauptsächlich als Erinnerungsfunktion. Ein Beispiel: Um einen Tresor zu öffnen, benötige ich vier Zahlen, die u.a. auf Bilderrahmen aufgezeichnet sind. Hier kann man einfach ein Photo machen, geht dann später zum Tresor und hat über das Kartenmenü jederzeit die bisher gefunden Zahlen vorrätig. Oder macht Photos von Türen o.ä., bei dem man momentan noch nicht weiter kommt. Praktisch.
Die (guten) englischen Sprecher machen ihren Job wirklich der Stimmung nach ausgezeichnet, gut lesbare deutsche Untertitel gibt es ebenfalls. Bugs oder Abstürze hatte ich in meinen bisher ca. 8 Stunden Spielzeit bisher nicht einen. Ach ja, Mikrotansaktionen oder ähliches gibt es ebenfalls nicht.
Silver Pines erfindet das Genre nicht neu. Wer das erwartet, könnte enttäuscht werden. Wer aber Lust auf ein klassisches Survival-Horror Spiel mit einem ordentlichen Hauch David Lynch/Twin Peaks hat, der sollte sich diesen Titel durchaus mal ansehen
System: alle gängigen
Preis: ca. 25 Euro
Da ja gerade die Pre GTA VI angelaufen ist, in der scheinbar jeder Hersteller seine Spiele bis spätestens November platziert haben muss, möchte ich dieses - vermutlich sonst etwas unter gehende - Survival-Horror Spiel mal ein wenig vorstellen
Silver Pines ist genauer gesagt ein Metrovida ähnliches Spiel, in dem ihr als Detektiv einen berühmten Musiker suchen müsst. Wie und warum, das bleibt zunächst unklar. Euch verschlägt es hierzu in eine fiktive amerikanische Kleinstadt, welche ihr von der Seitenansicht aus erkundet und hierbei einigen Rätseln dieser von einer bald aufkommenden Sturmflut bedrohten Stadt nachkommen müsst.
Zwar erinnert nicht unbedingt die Perspektive an Genregrößen wie Resident Evil, aber man merkt das Vorbild dennoch deutlich. Begrenztes Inventar? Aber natürlich. Schreibmaschinen zum speichern wofür man erstmal Typenbänder braucht? Hier sind es Telefonzellen und Geld.
Punkten kann das Spiel vor allem durch seine Atmosphäre. Silver Pines ist eine typisch amerikanische Kleinstadt, die man sich so gern vorstellen kann. Alles wirkt recht düster, man merkt recht schnell, das in diesem Ort einiges passiert ist. Fans von Twin Peaks dürften hier auf ihre Kosten kommen.
Die dargestellte Welt öffnet sich erst nach und nach, so das man prinzipiell erstmal einen Stadtteil nach dem anderen abarbeiten kann, ein wenig Backlog aufgrund neuer Waffen etc. ist aber dennoch gegeben, zumal es manchmal auch Gegenstände benötigt um gewisse Funktionen wie das Schwimmen überhaupt nutzen zu können. Neben dem Inventarplatzmangel gilt es auch hier, die Gegend gut zu erkunden um Munition oder Heilmittel zu kaufen. Die gibts zwar auch in den zig aufgestellten "Snackautomaten", aber das kostet dann auch recht gut Geld; gerade auf dem Standardschwierigkeitsgrad sollte man hier schon recht gut hauswirtschaften; insgesamt gibts aber vier Schwierigkeitsgrade, so das jeder diese Herausforderung wie er möchte einstellen kann.
Auch wenn das Spiel größtenteils klassischer Machart ist, so hat es dennoch einige Komfortoptionen, die man sich bei ähnlichen Titel wünschen würde. Die Kamera beispielsweise, mit der man fast jederzeit ein Photo schießen kann. Das dient aber hauptsächlich als Erinnerungsfunktion. Ein Beispiel: Um einen Tresor zu öffnen, benötige ich vier Zahlen, die u.a. auf Bilderrahmen aufgezeichnet sind. Hier kann man einfach ein Photo machen, geht dann später zum Tresor und hat über das Kartenmenü jederzeit die bisher gefunden Zahlen vorrätig. Oder macht Photos von Türen o.ä., bei dem man momentan noch nicht weiter kommt. Praktisch.
Die (guten) englischen Sprecher machen ihren Job wirklich der Stimmung nach ausgezeichnet, gut lesbare deutsche Untertitel gibt es ebenfalls. Bugs oder Abstürze hatte ich in meinen bisher ca. 8 Stunden Spielzeit bisher nicht einen. Ach ja, Mikrotansaktionen oder ähliches gibt es ebenfalls nicht.
Silver Pines erfindet das Genre nicht neu. Wer das erwartet, könnte enttäuscht werden. Wer aber Lust auf ein klassisches Survival-Horror Spiel mit einem ordentlichen Hauch David Lynch/Twin Peaks hat, der sollte sich diesen Titel durchaus mal ansehen