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Castlevania: Belmont‘s Curse

Castlevania: Belmont's Curse
Firmen
Konami, Motion Twin, Evil Empire
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

Khaaoos

Sonntagsfahrer
hab' weder metroid, noch castlevania jemals gespielt, aber ich muss bei der beschreibung immer an die titel antiriad und hexenküche/cauldron auf dem c64 denken..
 

L.Kwas

Frührentner
hab' weder metroid, noch castlevania jemals gespielt
Hol sie nach, Castlevania: Symphony of the Night und Super Metroid sind quasi zeitlos und gealtert wie guter Wein, die beiden sind auch heute noch sehr gute Spiele. Vor allem SotN hat einige witzige Ideen ins Gameplay und Leveldesign eingebaut.
Sind zudem auch beide nicht allzu lang oder schwer oder sowas.
 
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Khaaoos

Sonntagsfahrer
Castlevania: Symphony of the Night
hab' ich anscheinend tatsächlich mal gekauft oder per xbl gold bekommen.. k.a. ich spiel's gleich mal an.

allerdings frag' ich mich, warum es keinen aufguss von zB cauldron 2 für die xbox gibt.... bei dem ganzen anderen schrott, den der shop heutzutage beinhaltet bzw diesen überfüllt.
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Also, auch wenn die Figuren technisch gesehen aus Castlevania 3 sind, sollte man die erste Serie vielleicht vorher gucken, denn darauf basiert das Spiel hier ja. Beim Spielen der Demo gleich ein trauriger Start
Off Screen Tod der Mutter
 

Krule

Frührentner
Also, die Story ist mir in solchen Spielen meistens ziemlich egal - ich bin auch überhaupt kein Seriengucker. :)

Welchen Abschnitt spielt man denn genau in der Demo?

Ich habe jetzt etwa 1-2 Stunden in die Vollversion reingespielt, und der erste Abschnitt bis zum ersten Boss war schon ziemlich dröge. Kaum Mobilität, langsame Bewegungsgeschwindigkeit, alles sehr linear und dazu noch ziemlich seichte Kämpfe (abgesehen vom Boss). Der Boss selbst war dann ganz cool, aber wenn das der Abschnitt gewesen wäre, den man in der Demo spielt, hätte mich das vermutlich eher abgeschreckt.

Nach dem Boss bekommt man dann die Peitsche, und ab da wird es deutlich besser. Das ist für mich so ein grundsätzliches Problem mit Demos: Sie schrecken mich häufig eher ab, weil sie oft hauptsächlich die Tutorialbereiche der jeweiligen Spiele abdecken.
Ich bin leider auch nicht der Spielertyp, dessen Motivationskurve direkt zu Beginn am höchsten ist. Im Gegenteil: Gerade am Anfang entzaubert sich für mich fast jedes Spiel erst einmal, und ich brauche meistens ein paar Spielstunden, um richtig in einen Titel anzukommen - auch das spricht gegen Demos für mich.

Zu Castlevania: Seit ich die Peitsche habe, macht es mir Spaß. Besonders gefällt mir, dass es so viele kleine Platforming-Challenges gibt und sich das Spiel nicht ausschließlich auf die Kämpfe verlässt. Nach Dead Cells hatte ich darüber hinaus ein wenig Sorge, dass Evil Empire ein gutes, verschachteltes Leveldesign vielleicht nicht so gut hinbekommen würde, aber damit bin ich bisher ebenfalls sehr zufrieden.
 
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Kindra

Rentenbezieher
Sponsor
Welchen Abschnitt spielt man denn genau in der Demo?
Die Demo ist einfach der Anfang vom Spiel. Man kann dann von da aus weiterspielen.

Dass man am Anfang eher langsam unterwegs ist, ist find ich nicht so wild. Selbst in Silksong ist man erstmal recht langsam unterwegs. Ich begrüße die sehr leicht entschleunigte "Grundgeschwindigkeit" des Spiels. Muss nicht immer alles zackzackzack superschnell sein mit 15 Dashes, die ich aneinanderreihen und in der Luft durch was-auch-immer wieder resetten kann. Ein Spiel wie Metroid Dread macht das natürlich perfekt: Das Spielgefühl ist so ein "Flow", dass es sich trotzdem grandios anfühlt.

Ich hab meine erste Session heute mal beendet. Etwas mehr als 2 Stunden und hab bis zu den Katakomben gespielt. Ich bin zufrieden, aber begeistert oder total eingesogen wie das bei mir mit Silksong passierte (obwohl ich den ersten Teil nicht mochte) bin ich absolut nicht.

Die Story interessiert mich jetzt auch nicht sonderlich in diesem Spiel, aber ich mag den immer wiederkehrenden "best of"-Quatsch an Mythos-Wesen von Vampir, Werwolf, Zombie Dracula, Medusa, Carmilla und co in Castlevania. Irgendwie lustig ist, dass ich bereits einen "Twist" (?) weiß, der bestimmt kommen wird, weil es vollkommen offensichtlich ist, wer der erste Boss ist, wenn man ein bestimmtes Castlevania gespielt hat.

Die Bosse fand ich bisher nur okay ... Medusa sogar eher schlecht, und zwar im Hinblick auf das Charakterdesign, das ich für missraten halte, und bezogen auf den Kampf generelle, die Angriffsmuster etc. selbst. Mir gefällt es nicht, dass die Bosse danach bei mir bleiben in diesen Karten, damit die rumquatschen können. Versteh aber natürlich, dass das für die Story da ist.

Zum Leveldesign ... ja, nett, bisher, würd ich sagen. Metroidvania-Standardkost. Es ist aber in diesem Genre auch sehr schwer, noch richtige Wow-Momente mit dem Leveldesign allein zu schaffen, glaub ich. Beim Grafikstil bin ich etwas zwiegespalten. An sich sieht schon alles hübsch aus, aber so mancher Baum, der wirklich einfach nur komplett flach ist wie so ein extrem hochaufgelöstes Bitmap sieht eher befremdlich aus.

Was ich gar nicht mag sind diese "Challenges" auf den "Skill"-Karten. Wenn ich die lese, bekomme ich sofort Pickel. Es ist zwar löblich, dass diese Challenges tatsächlich gute Upgrades freischalten und sich viele der Aufgaben irgendwann "von selbst" lösen, also nebenbei erledigt werden können, aber trotzdem denk ich mir bei einigen davon ... come on, bitte nicht. Zwing mir doch keinen bestimmten Spielstil auf, wo ich jetzt erstmal die nächsten Räume auf eine dämliche Weise spiele, die mich nervt. Jaja, ignorier das doch einfach, kann man sagen, aber nein, ich bekomme dafür ja was gutes!

Was mich überraschenderweise auch etwas enttäuscht - jedenfalls bisher - ist die Musik. An sich ist sie zwar super, also der erste Song bspw. gefällt mir schon sehr, aber insgesamt hab ich ein wenig das Gefühl und für den Rest des Spiels die Befürchtung, dass die Musik zu samey ist. Vielleicht liegt das auch an den ganz leichten synthwave-Anteil dadrin. Ich erinnere mich an keine der 3 Musikstücke der Bosse, die ich bisher gekillt habe, und das ist für so ein Spiel m.E. echt kein gutes Zeichen - vor allem, wenn man das dann mit anderen Genre-Größen wie Silksong vergleicht, dessen Soundtrack ich vergöttere.

Von den verfügbaren Waffenarten hab ich mich jetzt erstmal in den Speer verknallt; welche Waffen benutzt ihr bisher?

Wie auch immer, es macht sehr viel Spaß und ich freu mich darauf, es am Wochenende weiterzuspielen (morgen wird das nix).
 
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Krule

Frührentner
Also, für meinen Geschmack könnte die Grundgeschwindigkeit der Spielfigur deutlich höher sein. In der Luft und im Kampf fühlt sich das Movement durch das Heranziehen mit der Peitsche zwar schön fluffig an, aber abseits von Encountern latscht die gute Rose für meinen Geschmack etwas zu langsam durch die Gegend (Vielleicht kommt ja noch ein Sprint oder so, dann nehme ich das natürlich zurück.)

Generell gefällt mir das Movement mit der Peitsche aber sehr gut. Auch die Akrobatik und die vielen kleineren Platforming-Challenges mag ich. Witzigerweise sind das genau die Abschnitte, die in einigen Reviews kritisiert wurden, für mich gehören sie aber eher zu den Highlights des Spiels.

Was sich für mich noch nicht so richtig rund anfühlt, sind die Kämpfe. Irgendetwas ist da off, auch wenn ich gar nicht genau sagen kann, woran es liegt. Die Entscheidung, dass die Ausweichrolle keine i-Frames besitzt und man damit lediglich unter bzw. durch Gegner hindurchrollt, ist jedenfalls etwas ungewöhnlich. Ich habe eine Weile gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Seitdem läuft vieles über Parieren, aber teilweise artet das Ganze trotzdem noch manchmal in Chaos aus.

Auch nach etlichen Stunden habe ich gelegentlich noch das Problem, mit der Peitsche Ankerpunkte in der Luft zu verfehlen. Manchmal passt die Richtung einfach nicht ganz, manchmal bilde ich mir aber auch ein, dass sie eigentlich stimmen müsste und die Peitsche trotzdem einfach durch den Ankerpunkt hindurchgeht. Da fehlt mir stellenweise noch die nötige Präzision. Ich weiß nicht, ob das an mir liegt oder ob Evil Empire das Ganze etwas verzeihlicher hätte gestalten können. Eine grobe Richtungseingabe plus Knopfdruck, die ein stärkeres Suck-to-Target-Verhalten ermöglicht, wäre vielleicht eine bessere Lösung gewesen. Das passiert jetzt nicht ständig, aber wenn, dann ist es schon nervig.

Die Bosskämpfe finde ich bisher ebenfalls nur solide. Davon gab es insgesamt bisher aber auch erstaunlich wenige. Medusa fand ich bisher auch am schwächsten.

Was die generelle Sogwirkung des Spiels angeht, ging es mir lange Zeit ähnlich wie dir. Heute bin ich allerdings zum ersten Mal in einem Gebiet angekommen, das mich so richtig in seinen Bann gezogen hat und in dem auch beim Leveldesign etwas Interessantes ausprobiert wurde. Hoffentlich geht es in diese Richtung weiter.

Das optionale Aufspüren bestimmter Bosse mithilfe der Hinweise auf den Tarotkarten fand ich anfangs eher vernachlässigbar. Später kommt dadurch aber tatsächlich noch eine zusätzliche Ebene ins Spiel. Die kryptischen Hinweise werden wahrscheinlich einige nerven, und auch die Qualität der - ich nenne sie mal - "Rätsel" schwankt durchaus. Trotzdem ist das zumindest mal ein ziemlich eigenständiger Ansatz. Mal schauen, wie viel Interessantes sie daraus im weiteren Spielverlauf noch machen.
 

Kindra

Rentenbezieher
Sponsor
Was sich für mich noch nicht so richtig rund anfühlt, sind die Kämpfe. Irgendetwas ist da off, auch wenn ich gar nicht genau sagen kann, woran es liegt.
In Kampfarenen oder generell in Momenten, wo sehr viele Gegner gleichzeitig da sind, hab ich das Gefühl auch. Weiß da ähnlich wie du aber nicht, ob das an mir liegt oder ob da wirklich irgendwas komisch ist. Bei dem Dodge bin ich mir nicht mal sicher, ob da nicht irgendwo doch iframes sind, oder ob ich manchmal einfach irgendwie Glück habe (oder ist es "hitbox porn"?), nicht getroffen zu werden, wo ich dachte, dass ich hätte getroffen werden müssen ... mal sehen!

Auch nach etlichen Stunden habe ich gelegentlich noch das Problem, mit der Peitsche Ankerpunkte in der Luft zu verfehlen.
Geht mir auch so. Manchmal ist es auch blöd, wenn man einen Gegner mit der Peitsche treffen will, das Spiel sich aber automatisch für einen Ankerpunkt entscheidet. Und das habe ich jetzt nicht nur von dir gelesen, sondern auch von einer anderen Person, mit der ich über das Spiel geredet hab! Also vll ist es nicht ideal gemacht.
 

Krule

Frührentner
Ach, du hast ja noch bezüglich der Waffen gefragt:

Ich neige dazu, bei Castlevanias immer eher langsame & starke Waffen wie den Zweihänder zu nutzen. Hier habe ich aber tatsächlich viel durchprobiert. Man findet manchmal auch einfach Waffen, die eine Stufe über allen anderen stehen - dann läuft man natürlich temporär damit rum. Bei mir sind das derzeit die Doppelklingen. Wenn alle gleichstark wären, würde ich aber wohl wieder zum Zweihänder greifen, auch wenn ich insbesondere die Peitsche und den Speer sehr interessant finde.
 
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